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18. Januar 2019 David Stöhr

eat, talk, laugh! – Geschichten aus dem Leben unserer Studierenden

Für unsere neue Blogreihe „eat, talk, laugh!“ plaudere ich ab sofort bei einem gemütlichen Essen mit unseren Studierenden über ihre Studienmotivation, ihr Leben abseits der FH und ihre Pläne für die Zukunft. Den Beginn mache ich mit Maria aus dem Bachelorstudiengang IT Infrastruktur-Management.


Zur Person
David und Maria beim Schulbesuch in der HTL Eisenstadt.
Maria und ich beim Schulbesuch in der HTL Eisenstadt.

Maria ist 19 Jahre alt und studiert im 3. Semester des Bachelorstudiengangs IT Infrastruktur-Management. Im Dezember habe ich Maria zu einem Schulbesuch des Projektes „FIT – Frauen in die Technik“  begleitet, bei der sie die FH Burgenland vertreten hat. Dort stand sie den interessierten Mädchen Rede und Antwort.


Gemeinsam mit Maria habe ich das Alte Backhaus in Eisenstadt aufgesucht, um unseren großen Hunger nach dem Schulbesuch zu stillen und mit ihr im Zuge dessen auch gleich bei einem gemütlichen Essen über ihre Studienmotivation, ihr Leben abseits der FH und ihre Pläne für die Zukunft zu plaudern.

Traumberufe & Naschzeug

„Vielen Dank erstmal, dass du dich bereit erklärst, mein „Versuchskaninchen“ zu sein und mir für ein Interview zur Verfügung zu stehen. Erzähl mal, was war eigentlich so dein Traumberuf als Kind? Wolltest du schon immer etwas mit IT machen?“

Maria: „Ich habe meinen Traumberuf als Kind öfter gewechselt. Zuerst wollte ich Schneiderin werden wie meine Tante. Dann wollte ich Kinderkrankenschwester werden. Dieser Berufswunsch hat sich dann aber länger, zumindest bis zur Unterstufe, gehalten. „

„Begonnen hat das mit der IT eigentlich damals am Oberstufenrealgymnasium für Instrumentalmusik am Theresianum in Eisenstadt, denn da gab es die Möglichkeit, das Freifach „Informatik“ zu besuchen und der Professor war einfach nur cool. Er war lustig und locker drauf, wir haben damals am Freitagnachmittag im Freifach Naschzeug gegessen, Cola getrunken, und das alles neben dem Computer…“

Maria und ich im Alten Backhaus. Burger & Flammkuchen waren der Hit!
Maria und ich im Alten Backhaus. Burger & Flammkuchen waren der Hit!

„Also, so wie man es ja auch lernt, dass man es definitiv tun sollte. :)“

Maria: „Ja genau 😉. In diesem Freifach hab ich auch ein paar Burschen kennengelernt, mit denen ich auch noch heute befreundet bin, und gemeinsam haben wir uns mit dem Professor am Freitagnachmittag bis 17 Uhr hingesetzt und Unterricht gemacht. Und wer geht schon freiwillig am Freitagnachmittag in die Schule, das muss schon ein cooler Lehrer sein.“

Vorurteile und Hürden

„Wir haben ja gerade bei der Veranstaltung von FIT – Frauen in die Technik gehört, dass es für Frauen oder junge Mädchen in den technischen Bereichen immer wieder Hürden gibt. Hast du das auch so empfunden?“

Maria: „Also als Hürde würde ich es nicht direkt bezeichnen, aber ja – ich kenne ebenfalls solche Aussagen wie: „Das ist nichts für dich, du hast sowas nie gemacht.“ Ich hab mir dann immer gedacht, „woher willst du wissen, was ich in meiner Freizeit mache?“

„Oh, okay. Also nicht wirklich unterstützend. Du warst also auch diesen Vorurteilen „das ist etwas Untypisches für eine Frau“ ausgesetzt.“

Maria: „Ja. Man hätte mir eher Medizin oder Jus zugetraut, auch meine Lehrer hätten mich in diesem Bereich gesehen. Also zumindest als ich gesagt habe, ich mache Jus parallel, da haben sie mir dann zugestimmt und gemeint, da hätten sie mich eher gesehen.“

Zukunftsmusik

Maria bei der Arbeit.

Als du dich entschieden hast IT Infrastruktur-Management zu studieren, was hattest du vor danach zu machen?“

Maria: „Ich hatte ehrlich gesagt keinen blassen Schimmer. Ich habe gewusst in Richtung Netzwerktechnik, Netzwerkadministrator, aber wo genau und wie, keine Ahnung. Ich habe gewusst, ich will nicht die ganze Zeit programmieren und auch nicht nur den ganzen Tag sitzen. Als Systemadministrator gehst du zumindest etwas herum und steckst was um.“

“ Ja, somit hat man immerhin ein bisschen Bewegung. Wenn du dir jetzt also den perfekten Job für dich selbst gestalten dürftest, wie sähe dieser dann aus?“

Maria: „Mit der Frage hab ich mich noch nie wirklich beschäftigt….ich denke, wahrscheinlich eine Mischung aus Social Media, Recht und Informatik, aber so wirklich bezeichnen könnte ich den Beruf/Job jetzt nicht.“

Was bitte ist denn eigentlich Freizeit?

„Der Job klingt jedoch zumindest mal sehr spannend.  Du hast erwähnt du machst neben deinem Bachelor noch ein Jura-Fernstudium an einer Universität. Hast du dann eigentlich auch noch so etwas wie Freizeit?

Maria: „Naja, ich möchte mal im Bereich IT-Recht tätig sein und hätte dafür natürlich auch nach dem Bachelor mit Jus anfangen können, aber die Mindeststudienzeit von Jus sind vier Jahre und in der Regel braucht man so sechs bis sieben, und wenn ich das jetzt nacheinander mache, dann studiere ich so mindestens 10 Jahre.“

Maria. „Ähm, Freizeit? Was ist das jetzt genau? Also, ich habe wenig bis gar keine Freizeit um es genau zu sagen :P.“

Aber du hast dich dazu bewusst entschieden. Warum eigentlich?“

Wenn ich aber eben Jus nebenbei mache, und so ein oder zwei Lehrveranstaltungen abschließe, bringe ich zwar nicht sehr viel weiter, aber es sind immerhin ein paar Lehrveranstaltungen weniger, die ich dann noch brauche.

Und wenn ich mal ein Semester nichts zusammenbringe im anderen Studium, dann mache ich einmal nichts, ist dann auch halb so tragisch. Außerdem ist der Bereich IT wahnsinnig spannend und sehr vielfältig. Der Bereich wächst und mittlerweile gibt es in fast jedem Unternehmen IT-Abteilungen, sodass man nicht in einem ganz bestimmten Bereich arbeiten muss, sondern das machen kann, was einem Spaß macht.“

„Du hast wenig bis gar keine, aber was machst du in deiner wenigen Freizeit, die du hast?“

Maria: „Ich spiele Querflöte, mache Stimmbildung, bin im Musikverein und bei der Wasserrettung. Bald beginne ich wieder im Tanzkurs, Standardtänze tanzen. Ähm, ich glaube, das war’s aber.“

„Wow. Also bei dir hat ein Tag auch mehr als 24 Stunden offenbar. „

Praktikumspläne

„Jetzt möchte ich aber dennoch etwas über dein Studium wissen. Ihr habt ja zwei Praktika, einmal mit acht Wochen, einmal mit sieben Wochen – wo machst du deine Praktika? 

Maria: „Also ich hab die Möglichkeit genutzt, statt zwei Praktika ein längeres zu machen und gehe dafür in die Niederlande, nach Amsterdam. Mein Vorteil ist, dass mein Bruder dort wohnt und ich mir somit die Miete spare.

Wenn alles klappt, dann werde ich im QA-Department mitarbeiten, also im Bereich Qualitätsmanagement und Software-Testung. Auf diese Aufgaben bin ich schon sehr gespannt!“

Das klingt toll, und Amsterdam soll eine sehr schöne Stadt sein. Da du gerade über deine Praktikumspläne sprichst, fällt mir ein: Was gefällt dir an deinem Studiengang?“

„Mir gefällt vor allem die Vielfalt des Studiengangs. Programmieren ist ein Bestandteil des Studiums, aber nicht der Hauptbestandteil. Man lernt sehr viele verschiedene Teilbereiche kennen und wird nicht in eine bestimmte Richtung „gedrängt“. Das ist für die spätere Berufswahl hilfreich, weil man viele Dinge im Studium schon einmal gehört hat.“


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