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28. Dezember 2018 David Stöhr

#GoodbyeEisenstadt – Mein Praktikum in München

Das ganze forStory Team bei der IMPACTFILM Festival Gala.

In unserem letzten Beitrag der Blog-Serie „#GoodbyeEisenstadt – Mein Praktikum im Ausland“ konntet ihr von den Eindrücken und Erfahrungen der Studierenden Melanie und Erzsébet aus dem Bachelorstudiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen in Pula lesen.

In diesem Beitrag möchten wir euch nun das filmreife Praktikum von Selma aus dem Bachelorstudiengang Information, Medien & Kommunikation in München näher bringen. Selma arbeitete bei der Filmagentur „forStory“ in München, die sich auf sogenannte Impactfilme – Filme mit sozialer Wirkung – spezialisiert hat.

Warum hast du dich eigentlich für ein Praktikum im Ausland entschieden?

Nach einer wenig erfolgreichen Suche nach Praktika in dieser Branche in Österreich habe ich begonnen, nach Praktika in Deutschland zu suchen und habe schließlich diese Praktikumsausschreibung im Internet gefunden. Da ich davor ein Auslandssemester in Finnland absolviert hatte, wusste ich, dass mir ein Praktikum im Ausland viel mehr Spaß machen würde, als wenn ich zuhause bleiben würde. Ich hab mich also beworben und hatte dann ein Skype-Gespräch mit dem Unternehmen, während ich noch in Finnland war und dann bekam ich auch schon die Zusage.

Was hast du bei „forStory“ so gemacht? Was waren deine Aufgaben? Wie hat dein Tag ausgesehen?

Das Praktikum war noch viel vielseitiger und spannender, als ich es mir vorgestellt habe. Ich habe Einblicke in alle Bereiche des Unternehmens bekommen und hatte zudem die Möglichkeit, Schwerpunkte zu setzen und mir zum Teil die Aufgaben auszusuchen.

Diese reichten von der Mithilfe bei Drehs und dem Schneiden von Videos (Kamera/Schnitt war der Schwerpunkt des Praktikums), dem Erstellen und Bearbeiten von Fotos, bis hin zum Betreuen der Social Media Kanäle (Erstellen von Grafiken – Grafikdesign, Social Media Management) und dem Organisieren eines Filmfestivals (Eventmanagement), das von forStory ins Leben gerufen wurde. Somit war ich auch viel im Marketing tätig.

Ich stand auch immer wieder mit Kunden in Kontakt, telefonisch und per E-Mail. Die Programme, mit denen ich gearbeitet habe und in denen ich meine Kenntnisse extrem verbessern konnte, sind die Adobe Programme (Premiere Pro, After Effects, Indesign, Illustrator, Photoshop, Lightroom, Audition).

Selma gemeinsam mit ihrem Team bei einem Horrorfilm-Abend im Büro.
Selma gemeinsam mit ihrem Team bei einem Horrorfilm-Abend im Büro.

Was hat dir besonders gefallen? Was kannst du dir für deine Zukunft mitnehmen?

Selma bei der Teambesprechung.

Insgesamt habe ich bei meinem Praktikum sehr viel gelernt und ich konnte in viele Bereiche hineinschnuppern, was mir geholfen hat, zu sehen, was ich in Zukunft machen möchte und was eher nicht. Gefallen hat mir, dass ich mich dadurch, dass ich in Deutschland war, voll und ganz auf diese neue Erfahrung konzentrieren konnte und nicht nur beim Praktikum, sondern auch in meiner Freizeit viel dazugelernt habe.

Auch meine Vorgesetzten haben mir immer wieder interessante Veranstaltungen empfohlen oder Freizeitaktivitäten für alle Mitarbeiter geplant. Unter anderem wurde mindestens einmal die Woche im Büro gekocht, was sehr gut für das Teambuilding war.

Gab es Momente, die nicht so verlaufen sind, wie du es gerne gehabt hättest?

Natürlich gab es immer wieder Aufgaben, die schwierig waren, weil ich einerseits nicht das erforderliche Wissen hatte und mich andererseits oft nicht traute, nachzufragen, wenn ich etwas nicht wusste.

Mir wurde relativ früh sehr viel Verantwortung übertragen, was mich immer wieder stresste. Im Endeffekt konnte aber jedes Problem gelöst werden und ich bin an den Aufgaben gewachsen.

So ein Auslandspraktikum will gut geplant sein, hattest du Schwierigkeiten bei der Planung?

Das Auslandspraktikum war neben meinem Auslandssemester eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Ich habe so viel dazugelernt, vor allem über mich selbst und bin viel selbstständiger geworden dadurch, dass ich das alles selbst organisieren musste. Es war nicht so einfach, eine Unterkunft zu finden und neben der 40-Stunden-Woche all die bürokratischen Dinge zu regeln, wie zum Beispiel Erasmus-Dokumente auszufüllen oder sich in der Stadt zu melden.

Das ist es aber auf alle Fälle wert, denn eines der wahrscheinlich wichtigsten Dinge, die ich gelernt habe, ist, dass man im Endeffekt alles schaffen kann, egal wie schwierig es im ersten Moment scheint.

Dein Fazit?

Ich würde immer wieder ins Ausland gehen, denn die Lebenserfahrung, die man dabei bekommt, macht alle Mühen wett.


„#GoodbyeEisenstadt“ verpasst? Hier findest du den letzten Beitrag:

#GoodbyeEisenstadt – Mein Praktikum in Pula

Hier findet ihr weitere Beiträge zu Auslandspraktika:

Moskau mit Studentenaugen

Unser Praktikum in Indien

 

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