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16. November 2017 Christiane Staab

Das war mein Auslandssemester

Internationalität war immer schon im Fokus der FH Burgenland. Obwohl mehr als zwei Drittel aller Studierenden der FH Burgenland berufstätig sind, entscheiden sich rund 150 Studierende pro Jahr dafür, ein Semester an einer von 81 Partnerhochschulen in 24 Ländern zu studieren. Wir haben bei einigen nachgefragt, wie ihr Auslandssemester so war.

Laurenz Petek studiert im Bachelorstudiengang Energie- und Umweltmanagement und war ein Semester lang in Dänemark an der VIA University in Horsens. Wie das so war?

 

Bruno Stojakovic, Student im Bachelorstudiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen, verbrachte ein Auslandssemester an der Czech University of Life Sciences in Prag und machte dort tolle Erfahrungen. „Der Unterricht war auf Englisch und die Stadt hat mir gut gefallen. Ich habe viele Menschen kennengelernt und auch sonst viele Erfahrungen gemacht, die man meiner Meinung nach im späteren Leben gut verwenden kann.“

Aller Anfang ist schwer. Auch für Bruno war die erste Zeit nicht ganz leicht.

Ich habe niemanden gekannt und wusste nicht wie das auf der Uni genau funktioniert, aber nach der ersten Vorlesung war alles schon viel leichter.

Als Rat an Studierende, die überlegen ins Ausland zu gehen, sagt er: „Ich denke das ist immer eine gute Entscheidung. Nach der Erfahrung im Ausland fühlst du dich einfach offen, emotional ausgebildet, selbstbewusst und mehr bereit für alle Herausforderungen, die dich im Leben erwarten. Außerdem bin ich der Meinung, dass man später von der Erfahrung im Ausland auch beruflich sehr profitieren kann. Große internationale Unternehmen suchen und brauchen Leute mit internationalem Hintergrund.“

 

Dominika Puchla studiert im Masterstudiengang European Studies und verbrachte ein Auslandssemester in Faro, im Süden Portugals. Schwierig war für sie eine romanische Sprache zu lernen „besonders wenn die native speaker schnell sprachen. Aber mit Englisch hatte ich fast keine Probleme“, erzählt sie. Ein Auslandssemester kann sie auf jeden Fall weiter empfehlen.

Ich habe viele neue Freunde gefunden, neue Kultur und ein anderes Hochschulsystem kennengelernt und ausserdem wunderschöne Plätze gesehen.

 

Julias Jobst studiert im Masterstudiengang Information Medien Kommunikation und verbrachte ein Semester in Riga, Lettland. „Vor Ort hatten wir eine Einführungswoche, in der wir die anderen Studenten und Studentinnen und auch die Abläufe der Uni kennenlernten. Es dauerte also nicht lang, bis ich mir einen kleinen Freundeskreis aufgebaut hatte und somit konnte die Erasmus-Experience beginnen. Also keine Sorge, man bleibt nicht lange alleine, sondern findet schnell seine Erasmus-Family.“

Julia konnte in den vier Monaten vor allem sehr viel Reisen und tolle Freundschaften knüpfen.

Hier ein Auszug ihren Reiserouten:

„Hat man in seinem Erasmus-Semester die Augen offen und ein bisschen Sinn fürs Abenteuer, so kann man jede Menge entdecken und über seinen Tellerrand hinausblicken.

Ich persönlich habe eine Arschbombe von meinem österreichischen Goldfischglas in den europäischen Teich gemacht und dafür werde ich immer dankbar sein.

Ich habe in diesem Sommer schon eine Reise nach Bratislava zu meinem Erasmus-Freund Lukas gemacht und werde in diesem Jahr noch nach Ljubljana reisen. Das Erasmus-Semester mag vorbei sein, aber die Freundschaften und das Reisen noch lange nicht.“

Meine Tipps:

– unbedingt günstige Reiserouten ansehen. Von Riga aus ist es unglaublich günstig zu reisen vor allem mit dem Bus

– Free Walking Tours in jeder Stadt

– gleich am Ankunftstag in die Facebook-Gruppen schreiben ob jemand Lust hat etwas zu unternehmen

– Must See in Riga: Ala Bar, Ausblick von „Stalin’s Birthday Cake“, FIRST МИР (First Dacha – Club), Mezaparks, Tea House und alle Second Hand Läden; Litauen Hill of Crosses

 

Auch Dominik Janik fand sein Auslandssemester toll. Er studiert an der FH Burgenland im Bachelorstudiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen und kann ein Semester an der Cracow University of Economics nur empfehlen. „Der Campus versprüht ein tolles akademisches Flair und ich denke es ist für jeden FH-Studierenden interessant, in diese Welt einzutauchen. An der Uni sind ungefähr 15.000 Studenten inskribiert.“ Eine erste Hürde war für ihn das Abstimmen der Lehrveranstaltungen dort. „Aber es haben sich alle um uns Erasmusstudenten sehr bemüht.“

Gruppenarbeiten haben eine hohe Gewichtung bei der Leistungsbeurteilung. Dies stellt eine einzigartige Möglichkeit dar, mit internationalen Kollegen zusammenzuarbeiten.

„Man kann Krakau als Studentenstadt bezeichnen. Knapp 200.000 der 900.000 Bewohner sind Studierende. Demzufolge gibt es eine große Palette Möglichkeiten, um seine Freizeit zu gestalten. Das I-ESN-Netzwerk (International Erasmus Students Network) bietet wöchentlich eine Reihe von Aktivitäten an. Unter anderem Städtetrips (innerhalb Polens als auch ins Ausland), Parties, Museumsbesuche, Karriereplanung usw. Ein absolutes Highlight ist das einwöchige Studentenfest (Juvenalia) Anfang Mai. Es ist schichtweg nicht möglich, keine neuen Freunde zu gewinnen!

Speisen und Getränke sind fernab von Touristenhotspots sehr preiswert. Die Altstadt ist von Montag bis Sonntag sehr belebt. Ich war bestimmt nicht das letzte Mal in dieser Stadt…“

Mehr zum Thema Internationales in unserer aktuellen Presseaussendung.

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