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9. Mai 2017 Christiane Staab

PM Mountain Bootcamp – alles andere als eine klassische Vorlesung

Mitten im zweiten Semester des Masterstudiengangs Business Process Engineering & Management wurden die Studierenden vor eine Entscheidung gestellt. Wieviel Einfluss diese Entscheidung auf das kommende dritte Semester haben sollte, war zu diesem Zeitpunkt freilich noch nicht klar. Student Daniel Blauensteiner hat dazu einen Gastbeitrag geschrieben.

Wir wurden also vor eine Entscheidung gestellt und hatten die Wahl zwischen „Bauprojektmanagement“ und einem „Anwenderprojekt“.

Bei dem Anwenderprojekt wurde uns die Möglichkeit geboten, Projektmanagement auf möglichst realitätsnahe Weise zu erfahren. Genau das war der Anreiz, warum ich mich für diese Variante entschieden habe. Dieses an die Besteigung eines Berges angelehnte PM Mountain Bootcamp der Firma trelligent GmbH begann einfach damit, dass drei vage Projektideen zufällig drei Projektteams zugeteilt wurden. Wie es sich für Projekte gehört, wurden natürlich die klassischen Parameter wie Projektorganisation, Zeit, Budget usw. festgelegt. Damit hört sich aber das mir bisher bekannte Vorgehen der Vermittlung von Projektmanagement Know-How auf.

Wir haben diese Dinge nicht nur auf dem Papier definiert, sondern auch dargestellt.

Somit wurde aus unseren drei LektorInnen die Geschäftsführung unseres Unternehmens und auch die Kommunikation erfolgte dadurch auf einem anderen Level. Durch das Nachempfinden von Realsituationen, wie einem „Customer Board“, der formalen Abnahme der Projektsteckbriefe sowie einem permanenten Fortschrittsreporting wurde der Praxisbezug wirklich sehr stark hergestellt. Die unterschiedlichen Projektmanagement-Methoden – von agil über klassisch bis hin zu einer Hybridform – wurden ebenso sehr gut in die unterschiedlichen Projekte integriert.

Dadurch konnte man nicht nur aus dem eigenen Projekt etwas mitnehmen, sondern auch von den anderen Teams lernen.

Genau durch diesen Mix blieb die Spannung bis zum Schluss erhalten, da den einzelnen Projekten wirklich Leben eingehaucht wurde und es somit keine klassische (langweilige) Abarbeitung von Lehrbuchmethoden gab. Besonders hervorheben möchte ich auch noch den Einsatz von modernen und aktuellen Kommunikations- und Kollaborationstools, die uns von der FH und der Firma trelligent GmbH für unsere Projekte zur Verfügung gestellt wurden.

Natürlich wäre es kein Bootcamp, wenn nicht auch unerwartete Situationen auf uns zugekommen wären.

Die Bandbreite reichte hier von zusätzlichen Anforderungen über unzufriedene Auftraggeber bis hin zum Hinterfragen der angewendeten Methoden. Genau diese Dinge waren es aber, die den Unterschied zu einer klassischen Vorlesung ausgemacht haben und wodurch uns klar wurde, wie wichtig gute Kommunikation in einem Projekt wirklich ist (theoretisch haben wir das natürlich alles in Vorlesungen bereits einmal gehört). Rückblickend kann ich eindeutig sagen, dass die Erfahrungen und der Lerneffekt in diesem, von unserer Studiengangsleitung (Silke Palkovits-Rauter) organisierten Setup, sehr hoch war und auch der Spaß bei der Sache nicht zu kurz gekommen ist.

Über den Autor:
Daniel Blauensteiner ist Student im 4. Semester des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Business Process Engineering & Management. Beruflich arbeitet er seit 2014 bei den Wiener Linien GmbH & Co KG als Projektmanager und ist vorwiegend für diverse Projektleitungen, projektübergreifendes Informations- und Wissensmanagement sowie für Innovationsmanagement zuständig.

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