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10. Februar 2017 Christiane Staab

FH Burgenland Lovestories

Mit Schmetterlingen im Bauch lernt es sich leichter – zum Valentinstag haben drei FH Burgenland Paare aus dem Nähkästchen geplaudert. Bei einem Paar ist auch ein FH Burgenland Baby an Bord. <3

Beim Mathelernen verliebt

Während des gemeinsamen Bachelorstudiums Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der FH Burgenland waren sich Julia Kövesi und ihr Mann Stephan lange Zeit nicht sehr sympathisch. „Eineinhalb Jahre lang haben sich unsere Gesprächsthemen nur auf meine schlechten Einparkkenntnisse beschränkt“, schmunzelt Julia jetzt.

Dann haben wir beide dieselbe Vertiefungsrichtung gewählt – Tourismus – und uns von da an häufiger gesehen und mehr Zeit miteinander verbracht“, sagt Stephan.

Auf einer Exkursion nach Bad Blumau mit Lektor Benedikt Rust kamen sie dann länger ins Gespräch.

„Stephan hat mir angeboten, mir bei der Disposition für die Abschlussarbeit zu helfen und gemeinsam Mathe zu lernen“, sagt Julia.

Das war im Februar. Im darauffolgenden September waren die beiden bereits verlobt und heirateten zwei Monate später.

Die Studienkollegen waren alle sehr überrascht. Nur eine Freundin hatte schon den Plan, uns zu verkuppeln, weil wir beide früher Leistungssportler waren und beide einen Hund hatten.

Der Sport ist auch nach wie vor eine wichtige Gemeinsamkeit. „Wir haben beide in der Jugend Leistungssport betrieben – ich Tennis und Stephan Eishockey und Kitesurfen.“

Die Disziplin von damals hilft uns auch im Studium – wir sind beide sehr belastbar.

Nur, dass Stephan immer erst auf den letzten Drücker anfängt, machte mich anfangs nervös.

Stephan schätzt an seiner Frau „ihr guten Ratschläge. Das gemeinsame Studieren funktioniert super und ist eine absolute Bereicherung. Man muss sich den Herausforderungen nicht allein stellen, hat jemanden, mit dem man sich austauschen kann.

Die beiden studieren mittlerweile im Masterstudiengang European Studies – Management of EU Projects, sind beide beruflich im Bereich Projektmanagement tätig und können sich vorstellen, im Anschluss auch das internationale PhD Studium der FH Burgenland zu belegen, denn

Für uns beide war das Studium an der FH Burgenland eine sehr gute Entscheidung und hat uns auch beruflich wesentlich weiter gebracht.

Gemeinsam durchs Studium

Diana Feser studierte Unternehmensführung-Entrepreneurship an der FHWien der WKW. „Ein Studienkollege schwärmte von der FH Burgenland. Dort sei alles so toll, die Menschen freundlich, die Landschaft schön!“ Grund genug für Diana Feser, sich zu bewerben. Erst beim zweiten Anlauf klappte es mit der Aufnahme für das Masterstudium Angewandtes Wissensmanagement.

Ihren Lebensgefährten Thomas Müller hat sie gleich am zweiten Präsenzwochenende kennengelernt. Der musikalische Leiter der Musikmittelschule Wiener Neustadt inskribierte mit zwei Freunden an der FH Burgenland.

Wir saßen zufällig nebeneinander. Nach der Vorstellrunde dachte ich erst: Lehrer, naja“, schmunzelt Diana. Mit zwei weiteren Kollegen starteten sie eine Gruppenarbeit. „Das Wetter war so schön – wir waren dann in der Mittagspause spazieren. Vorm Kebab-Stand fragte mich Thomas, ob ich abends mit ihm ausgehen möchte.“ Diana sagte erst am Abend fix zu – weil, Lehrer. 🙂 Beim Romantikheurigen Oleander kamen sie näher ins Gespräch. Er erzählte von seiner Leidenschaft für Musik und sie merkte: „Er ist eh kein klassischer Lehrer, sondern lustig, offen, flexibel.“ „Mir hat imponiert, dass sie sich auch für Musik interessiert – vor allem für Tamburizza, was ja eher außergewöhnlich ist“, erzählt Thomas

Danach war eigentlich alles klar. „Wir haben uns immer wieder getroffen und es dann zusammen probiert.“ Das ganze Studium hindurch „pickten sie zusammen“ – lernten gemeinsam, unterstützten sich bei Gruppenarbeiten usw.

Eine wirkliche Ausnahmesituation, in der wir uns gut kennengelernt haben und zusammengewachsen sind.

Wie haben die Studienkollegen auf das Pärchen reagiert? „Dadurch, dass wir so früh zusammengekommen sind, als sich alle noch nicht wirklich kannten, haben die meisten geglaubt, wir sind eh schon ewig zusammen“, erzählt Thomas.

Seine Masterarbeit verfasste Thomas zum Thema „ Der Mehrwert digitaler Medien an der Kunstuniversität Graz.“

„Bei der Defensio hatte ich mir vorgenommen zu sagen: der eigentliche Mehrwert des Studiums bestand darin, dass ich meine Lebensgefährtin kennengelernt habe“, scherzt Thomas.

Nach der gemeinsamen Sponsion im Sommer zog Diana zu Thomas nach Wiener Neustadt, wo er als Lehrer für Englisch und Musik sowie als musikalischer Leiter arbeitet. „Aus dem Studium kann ich vieles anwenden. Vor allem der Englisch-Unterricht an der FH war großartig – auch methodisch konnte ich mir da einiges abschauen. Bemerkenswert finde ich, dass man auch im Musikbereich mit angewandtem Wissensmanagement weiterkommt.“

Die Masterarbeit von Diana war zum Thema „Wissenserwerb und Wissensumgang von ethisch sozialökologischen Unternehmensbewertern“. Ihr Betreuer engagierte sie als Forschungsassistentin an die WU Wien. In dem Forschungsprojekt soll eine sozialökologische Online-Ratingvorbereitung für KMU – eine Onlinedienstleistung zur Selbstbewertung von KMU entstehen. Wir wünschen beiden alles Gute!

FH Baby an bord

Glaubt man den Statistiken, so finden sich 30% aller Paare am Arbeitsplatz. Eigentlich naheliegend – verbringt man dort doch jede Menge Zeit.

Trotz erbarmungsloser Recherche, war an der FH Burgenland aktuell nur ein Paar ausfindig zu machen. Dieses aber mit besonderem Detail – das erste Baby kommt im März. <3

Johannes Schnitzer hat einen spannenden Job. Er ist für die Betriebsführung des einzigartigen livinglabs der FH Burgenland – dem Energetikum am Standort Pinkafeld zuständig. „Das Coole daran ist, dass ich an einer realen Anlage arbeiten kann, die tatsächlich jeden Tag genutzt wird“, erzählt er. Außerdem unterrichtet er im Bereich Raum-Luft-Technik und Strömungslehre.

Seit einem Jahr lebt er mit Kollegin Barbara Leyrer zusammen. Ein Paar sind sie schon über zwei Jahre lang – auch wenn das lange Zeit niemand wusste. „Wir haben es bewusst nicht an die große Glocke gehängt. Dass es aber über 8 Monate dauert, bis wir ‚auffliegen‘, hat uns selbst überrascht“, schmunzelt Johannes. Kollegensahen die beiden beim Date und der Tratsch nahm seinen Lauf.

Gefunkt hat es am Forschungsforum in Kufstein im Frühjahr2014. Beim gemeinsamen Abendevent kam Johannes erstmals mit Barbara ins Gespräch. Die Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester studierte im Department Gesundheit der FH Burgenland und arbeitet dort nun auch als wissenschaftliche Mitarbeiterin und in der Lehre.

Ob die beiden zu Hause viel über die Arbeit sprechen? „Eigentlich gar nicht“, so Barbara. „Durch das Baby und unser Projekt ‚Hausrenovierung‘ sind wir ziemlich eingespannt. Das hat uns im letzten Jahr viel beschäftigt.“

Wir wünschen alles Gute!

 

Und eines müssen wir jetzt noch loswerden: Die FH Burgenland bringt Besonderes zusammen! <3

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