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18. November 2016 Christiane Staab

Generation der Superlative

Beruf, Studium, Sport, Familie… wir haben viel zu organisieren und zu schaffen. Doch, wer immer nur Bestleistungen liefern will, riskiert auf Dauer psychische Probleme. Wir haben mit einem akademischen Mentalcoach darüber gesprochen, wie man der Burn-out Falle entkommen kann.

Die moderne Arbeitswelt verlangt uns immer mehr Leistung ab – mit immer weniger Personal und knapperen Budgets müssen in kürzerer Zeit die besten Ergebnisse erzielt werden. On top wollen wir das berufsbegleitende Studium in Mindestzeit schaffen, den Halbmarathon laufen, Qualitytime mit den Kindern verbringen.

Zum Umgang mit den Herausforderungen unseres Alltags haben wir mit einem akademischen Mentalcoach gesprochen. Doris Kastovsky zählt auch zahlreiche Studierende zu ihren Klienten und rät, sich in Zeiten großer Belastung, mentale Unterstützung durch Mentalcoachings zu holen.

Etwa 70% unserer Studierenden studieren berufsbegleitend. Was brauchen sie, um gelassen und erfolgreich durch die Zeit der Mehrfachbelastung zu kommen?

Zuallererst rate ich zur Selbstreflexion. Schaffen Sie sich einmal über 2 Wochen täglich einen Zeitraum von ca. 10 – 15 Minuten und beobachten Sie bewusst Ihre inneren Gedankengänge.

Was brauche ich wirklich, um mich wohl zu fühlen? Nur Mut! Alles Denkbare ist machbar!

Akademischer Mentalcoach Doris Kastovsky

Studium, Job, Familie… kann man das schaffen? Wer kann das schaffen?

Zu den häufigsten Bedürfnissen von Mentalcoachingkunden zählt, etwas in der äußeren Welt erreichen zu wollen.

Wie kommt der Mensch seinem Lebensglück näher? Und wie definiere ich Erfolg? Dabei sollten wir kein Ziel bzw. keinen Wunsch isoliert betrachten.

Ein Menschenleben kann in vier „Glücksbereiche“ unterteilt werden. Stellen Sie sich bitte dazu das Bild eines Mobiles vor:

  • Familie und soziale Kontakte
  • Körper und Gesundheit
  • Beruf, Karriere, Leistungen
  • Sinn und Kultur

Erfolg kann dann leicht gelingen, wenn wir es schaffen, diese vier Bereiche im Gleichgewicht zu halten.

Viele haben das Gefühl, keine Zeit mehr für sich selbst zu haben. Was raten Sie?

Planung ist das A und O. Und damit meine ich nicht nur den Stundenplan mit dem Dienstplan und dem Urlaubsplan zu koordinieren.

Uns stehen durchschnittlich 70 Stunden Freizeit pro Woche zur Verfügung. Wer diese nicht optimal nutzt, fühlt sich rasch ausgelaugt und erschöpft.

Tragen Sie sich auch Spaziergänge mit den Kindern, Kaffeepausen mit Menschen, die Ihnen gut tun oder eine Stunde Zeitunglesen in Ihren Terminkalender ein.

Was hilft uns noch dabei, unseren Alltag zu meistern?

„Nein“ bei Bedarf aussprechen, welch positives starkes Wort! Mit einem Nein ziehe ich rechtzeitig meine Grenzen.

Wenn Sie im Ton freundlich und höflich bleiben, werden Sie staunen, was das Nein für Sie bewirken kann.

Ein weiterer Rat: reflektieren Sie Ihre Talente, Fähigkeiten und Stärken. Besinnen Sie sich darauf und nutzen Sie Ihr Potenzial – dann geht vieles leichter.  Und hören Sie bitte auf, sich mit anderen zu vergleichen oder im Anderen einen Konkurrenten zu sehen. Sie sind einzigartig.

Für mehr Infos und Beratung www.doriskastovsky.com

 

Tipps:

ERLAUBERSÄTZE täglich abends eingeben. Tun Geist und Seele so richtig gut.

Ich darf auch Nein sagen.

Ich darf auch Schwächen haben.

Ich darf mich auch entspannen.

Ich darf auch Freude erleben.

Ich kann mir ganz und gar vertrauen.

Täglich abends vor dem Einschlafen sagen Sie sich diese Sätze. Sie werden staunen, was dies in Ihrem Unterbewusstsein und Gehirn bewirkt.

Für ganz Fleißige und positiv Motivierte periphere Stimulis:

Schreiben Sie die Erlaubersätze auf 2 Kärtchen nieder, deutlich lesbar und kleben Sie diese auf ihren Badezimmerspiegel und Kleiderkasten.

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