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19. August 2016 Christiane Staab

hochschuleundfamilie – das war unsere Papa Woche

Die FH Burgenland hat im Jahr 2015 am Audit hochschuleundfamilie teilgenommen und die Grundzertifizierung erhalten. Eine der im Zuge des Audits geplanten Maßnahmen stellt die Papa-Woche in Form einer Woche Sonderurlaub nach Geburt eines Kindes dar. Christian Pfeiffer und Markus Puchegger (beide Forschung Burgenland) konnten diese Woche im Sommersemester gut brauchen. Wir gratulieren zur Geburt der Söhne Maximilian und David.

Die ersten Jahre mit dem Nachwuchs sind kein Kinderspiel. Damit der Spagat zwischen Job und Familie leichter wird, hat die FH Burgenland im vergangen Jahr Maßnahmen und Möglichkeiten erarbeitet, um noch familienfreundlicher zu werden.

„Wir möchten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine familiengerechte Arbeitsumgebung bieten. Außerdem sind die Kinder von heute die Studierenden von morgen, auf die achten wir schon jetzt “, so die FH-Geschäftsführer Georg Pehm und Josef Wiesler.

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Monatelang hat ein eigenes abteilungsübergreifendes Team zusammen mit der Studierendenvertretung in einem Audit daran gearbeitet, das Grundzertifikat hochschuleundfamilie des Bundesministeriums für Familie und Jugend zu erhalten.

15 konkrete Maßnahmen und Ziele in vier Handlungsfeldern sowie ein Fahrplan für die nächsten drei Jahre wurden ausgearbeitet.

Nun geht es um die Umsetzung: Den Anfang macht eine familiengerechte und barrierefreie Infrastruktur an Studienzentren. „Dazu zählen scheinbar banale, aber sehr wirkungsvolle Maßnahmen, wie der Ankauf von Kinderhochstühlen für die Mensa ebenso wie etwa die Einrichtung eines eigenen Eltern-Kind-Raumes und gesundheitsförderliche Maßnahmen“, so die Audit-Beauftragte der FH Burgenland, Petra Kiradi.

 Papa Woche

Dass das Familienmanagement längst nicht mehr ausschließlich von den Müttern verantwortet wird, zeigten bereits einige FH-Mitarbeiter, die dank Väterkarenz mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen konnten. Die ersten Papas, die den einwöchigen Sonderurlaub, die Papa Woche, in Anspruch nahmen, sind Christian Pfeiffer und Markus Puchegger.

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Christian Pfeiffer arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Forschung Burgenland. Für ihn ist Maximilian schon das zweite Kind. „Der Große, Alexander, ist zweieinhalb Jahre alt. Weil sich meine Frau zu wenig schonen konnte, musste sie die letzte Zeit der Schwangerschaft liegen. Schon zu dem Zeitpunkt habe ich die große Unterstützung und das Verständnis des Arbeitgebers zu spüren bekommen.“ Christian konnte in dieser Zeit sehr flexibel arbeiten, um viel zu Hause zu sein.

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„Praktischerweise ist Maximilian am Sonntag geboren“, schmunzelt Christian. Die darauffolgenden zwei Wochen nahm er sich frei. Eine Woche normalen Urlaub und die Papa Woche.

Vor allem mein größerer Sohn hat es genossen, dass ich in dieser aufregenden Zeit zu Hause war.

„Das absolute Highlight war, dass wir einen Tag zusammen im Familypark verbracht haben. Direkt dort habe ich den Anruf bekommen, dass wir meine Frau und den Kleinen vom Krankenhaus abholen können – das waren dann gleich zwei Highlights an einem Tag.“

Stolz auf Forscher-Babies und gutes Arbeitsklima

Silvia Ettl-Huber, Geschäftsführerin der Forschung Burgenland: „Wir freuen uns über die Forscher-Babies und unterstützen ihre Papas wo wir können. Schön ist, dass die Papas ihre Pausen vom Babysitten durchaus dazu nutzen, um mit der FH in Kontakt zu bleiben und sich nach dem Fortgang der laufenden Projekte zu erkundigen. Wenn der Beruf Spaß macht, dann müssen Beruf und Familie keine strikt getrennten Welten sein.“

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Markus Puchegger leitet das Projektoffice der Forschung Burgenland, ist außerdem Prokurist, wissenschaftlicher Mitarbeiter und schreibt seine Dissertation an der TU Wien. Für ihn ist Sohn David das erste Kind.

Homeoffice ist für meinen Aufgabenbereich schwer umsetzbar, aber es ist sehr gut zu wissen, dass es möglich wäre.

Die flexible Zeiteinteilung half ihm in den ersten aufregenden Wochen mit Baby sehr, auch wenn er David als „sehr geduldig und besonnen“ beschreibt.

Die Papa Woche hat er nach der Geburt seines 2,78 kg zarten Söhnchens in Anpsruch genommen. Eine wertvolle Zeit für ihn und seine Lebensgefährtin.

hochschuleundfamilie: Eltern-Kind Zimmer an beiden Studienzentren

Ob auch David und Maximilian das Eltern-Kind Zimmer der FH Burgenland nutzen werden, müssen wir abwarten. Die Räume sind jedenfalls an beiden Studienzentren bestens mit Wickel-Gelegenheit, Spielzeug, Malsachen etc. ausgestattet und sollen vor allem unsere Studierenden bei ihrer Work-Study-Life-Balance unterstützen. Nicht selten tummeln sich dort Omas oder Papas, die den Nachwuchs betreuen, während Mama im Unterricht sitzt.

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Die FH Burgenland bringt einfach Familie und Hochschule zusammen.

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