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8. Juli 2016 Christiane Staab

Der Sommer ist da! Wohin in den Urlaub?

Drei Wochen Palmenstrand oder lieber zum Wandern in die Berge? Party ohne Ende oder die Stille genießen? Wann profitieren wir am meisten vom Erholungsurlaub? Wohin reisen mit knappem Budget? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Diesmal am Blog: Geheimtipps von Studierenden für Studierende.

Kennt ihr das – die Prüfungszeit ist vorbei, der Stress fällt ab, der Urlaub kann kommen. Und pünktlich zu Urlaubsbeginn wird man krank! Psychologen bezeichnen das als „Freizeitkrankheit“.

Dauerstress kann das Immunsystem schwächen, sinkt nach dem Prüfungsstress der Adrenalinspiegel, gibt der geschwächte Körper dem Druck nach und man wird krank.

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Also gleich gar nicht erst in den Urlaub fahren?

Keine ernsthafte Alternative für die meisten von uns! Umso wichtiger ist es sich gut zu überlegen, welche Art von Urlaub die ultimative Entspannung bringt. Je nach Typ muss es nicht unbedingt der Strandurlaub sein, der die verdiente Erholung bringt.

Manche schöpfen mentale Regeneration durch körperliches Verausgaben wie einer Bergbesteigung oder beim Skifahren.

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Wer im Alltag viel mit Menschen zu tun hat, dem tut die bewusst erlebte Einsamkeit beim Wandern gut, andere wiederum brauchen Party und soziale Kontakte um das Beste aus dem Urlaub herauszuholen. Allen gemeinsam ist wohl der Wunsch, die Erholung möglichst lange in den Alltag mitzunehmen. Tipps, wie das am besten gelingt, hat die niederländische Psychologin Jessica de Bloom zusammengetragen.

Vor dem Urlaub: nicht versuchen alles abzuschließen!

Oft wollen wir vor dem Urlaub alles abschließen, abgeben, fertigstellen. Zurecht – doch für Vieles ist auch nach dem Urlaub noch Zeit. So kann man den Stresspegel vor dem Urlaub senken.

Sport nach dem letzten Arbeitstag

Da der Körper in der Zeit vor dem Urlaub vermehrt Stresshormone ausschüttet, ist Bewegung genau das Richtige. Zudem hilft Sport auch dabei den Kopf freizukriegen.

Urlaubs-Shampoo verwenden

Gerüche verknüpft unser Gehirn stark mit Situationen und Gefühlen.

Ein neues Shampoo kann so untrennbar mit einem schönen Urlaub verbunden werden.

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Nach dem Urlaub wieder den Alltagsduft verwenden – außer an Tagen, an denen man dringend einen „Urlaubs-Flashback“ braucht. Tipp für Glatzköpfe: Duschgel funktioniert auch! 😉

Schöne Erlebnisse rekapitulieren

Sich jeden Tag die „Top 3“ des Tages in Erinnerung zu rufen oder mit Mitreisenden zu besprechen, hilft dabei, schöne Erlebnisse länger im Gedächtnis zu konservieren.

Nach dem Urlaub: kurze Woche!

Die Belastung während der ersten Arbeitswoche ist enorm wichtig dafür, wie lange die Erholungseffekt nach dem Urlaub anhält. Am besten möglichst ruhig angehen lassen, zum Beispiel mit einer halben Arbeitswoche – sofern möglich.

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Tipps vom Campus

Nadine Wallner, Information Medien Kommunikation

Am besten gefallen mir Urlaube, wo man viel Neues entdecken und tolle Erfahrungen sammeln kann und eine Menge neuer Leute kennenlernt.

Rundreisen eignen sich da besonders gut. Meiner Meinung nach entspannt man sich am besten, wenn man viele besondere und neue Orte sieht, die das Herz höher schlagen lassen und Dinge tut, die man vielleicht normalerweise nicht tun würde. Partyurlaube finde ich eher nicht so toll, das ist mir persönlich einfach zu anstrengend.

Meine Top Urlaubsorte bis jetzt waren Australien (Brisbane, Surfers Paradise, Byron Bay, Port Macquarie, Sydney, Canberra, Melbourne), Kanada (Ottawa, Toronto, Niagarafälle, Montreal) und Irland (Dublin, Belfast, Galway und einige kleinere Orte).

Inspiration hole ich mir aus spezifischen Blogs wie zum Beispiel http://www.nationalityunknown.com/  oder http://deniseabenteuer.blogspot.co.at/.

Natascha Miljkovic, Vortragende Masterstudiengang Wissensmanagement und am Department für Wirtschaft

Natürlich bevorzuge ich wie die meisten Menschen einen längeren Urlaub statt nur einem freien Tag.

Aber ich habe auch sehr gute Erfahrungen mit dem Konzept „quality time“ gemacht: Entspannung kann man auch in viel kürzeren Zeiträumen erreichen als in drei Wochen am Strand!

Meine Tipps für entspannte Momente sind kleine Pausen zu nutzen. Zum Beispiel indem man gelegentlich die nähere Wohn- und Arbeitsumgebung genauer erkundet. Ich lebe seit mehr als 18 Jahren in Wien und auch hier, selbst im eigenen Grätzl, gibt es so viel Verstecktes und Unbekanntes: wunderschöne Innenhöfe und Dachpartys, immer neue feine Pop-up Lokale und -Shops, u.v.m. Manchmal gönne ich mir zwei Stunden und erkunde mein Umfeld. Das macht glücklich und entspannt so nachhaltig!

Ein weiterer Tipp ist, statt in Dinge in Erlebnisse zu investieren!

Ich gehe gerne in die Oper und ins Theater, habe aber eher wenig Zeit dafür. In meinem letzten Urlaub (in Florenz im März) bin ich dort in die Oper gegangen und freue mich nun zusätzlich zu den Erinnerungen an die schöne Stadt auch an die Oper! Urlaubssouvenirs werden irgendwann ja doch entsorgt und 30€ extra pro Nacht für ein größeres Hotelzimmer merkt man meist doch nicht – wieso Geld nicht für nachhaltige Erinnerungen anlegen?

Wir wünschen einen schönen Sommer!

Fotos (c) Privat bzw. Sandra Mayer.

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