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27. Mai 2016 Christiane Staab

Studieren und Forschen für die Energiewende

Das Gebäude: ein Bauwerk, das Räume einschließt und dem Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen dient. Ein Gebäude besitzt nicht zwingend Wände, jedoch immer ein Dach.

Ein Gebäude hat viele Funktionen. In Zukunft wird es immer wichtiger sein, wie energieeffizient es ist – es soll unter anderem fähig sein, Energie zu speichern. Dazu ist viel Know-how notwendig. Dieses erwerben die Studierenden unseres Masterstudiengangs Gebäudetechnik und Gebäudemanagement unter anderem, indem sie uns bei konkreten Forschungsprojekten unterstützen. Sieben Studierende haben uns erzählt, woran sie forschen.

Die Herausforderungen auf dem Sektor Gebäudetechnik und Gebäudemanagement sind groß.

Wir bilden seit 1994 GebäudetechnikerInnen und GebäudemanagerInnen aus. Bei uns erwerben sie die Wissens-, Handlungs- und Methodenkompetenzen, um die Herausforderungen auf diesem Gebiet meistern zu können.

ist Christian Heschl, Studiengangsleiter am Campus Pinkafeld überzeugt.

Die Planung, Errichtung und Instandhaltung von energieeffizienten Gebäuden stehen im Studium im Mittelpunkt.

Unsere Studenten sind ein wichtiger Teil der Energiewende und können diese maßgeblich mitbestimmen.

Angewandte Forschung im Studium

Die Infrastruktur bei uns vor Ort ist wirklich etwas Besonderes: In unserem Forschungsgebäude, dem Energetikum, wird die Wechselwirkung der einzelnen gebäudetechnischen Komponenten genau getestet und analysiert. Studierende lernen also in einem realen Gebäude wie Gebäudetechnik funktioniert.

2_Forschung_C FH Burgenland_Foto im Lohnbuero

Aktuell arbeiten sieben DiplomandInnen an Forschungsprojekten der FH Burgenland und haben somit bereits während ihres Studiums die Möglichkeit aktiv Praxis zu sammeln.

Julian Murschetz aus Baden bei Wien

Für die FH Burgenland entschied sich Julian, weil ihn „die Materie interessiert, vor allem die Simulationen. Mit gefällt die sehr persönliche Atmosphäre im Studienbetrieb, hier gibt’s keine anonyme Massenabfertigung.

Ich arbeite voraussichtlich für drei Monate an einem Forschungsprojekt mit – für mich besonders lehrreich, da die Masterarbeit aus einem echten Forschungsprojekt der Forschung Burgenland kommt.

Ich mache momentan Parameterstudien an mit Messdaten validierten Modellen mit TRNSYS. Später möchte ich in der Forschung oder Produktentwicklung im Bereich Gebäudetechnik arbeiten.“

Jakob Mittendorfer aus Wien

schätzt an seinem Studiengang vor allem die langjährige Erfahrung und den guten Ruf – es war der erste Studiengang in dem Bereich.

Ich arbeite am Projekt Energy4buildings mit, voraussichtlich für sechs Monate. Im Zuge des Projektes arbeite ich an einem Wärmepumpenprüfstand und untersuche die Effizienz von Wärmepumpen im Gebäude. Darüber verfasse ich auch meine Diplomarbeit.

Diplomanden im Labor

Alida Njitam

kommt aus Kamerun und wohnt aktuell in Pinkafeld.

Sie hat sich für die FH Burgenland entschieden, weil der Studiengang „genaue dem entspricht, was ich im Berufsleben machen will.“

Was ist das Besondere am Studiengang?

Das Studium ist sehr praxisorientiert und eine Schnittstelle zwischen vielen ingenieurwissenschaftlichen Bereichen.

Was ist das Besondere an der FH Burgenland? „Die enge Zusammenarbeit zwischen der FH und der Forschung finde ich persönlich ganz besonders.“

Alida arbeitet bis Februar nächsten Jahres im Projekt Hybrid Grids Demo in der Berechnung und Simulation der Modelle. Spannend dabei ist: „die Systeme, die zum Einsatz kommen, vertieft kennenzulernen.“

Lukas Unterpertinger aus Wien

Besonders gefällt ihm an seiner aktuellen Forschungsarbeit, „dass ich Erfahrungen in der Forschung sammle und das Gelernte gleich einsetzen kann.“ Außerdem erhält Lukas einen Einblick in den Forschungsbetrieb.

Was ist das Besondere am Studiengang? „Wir sind eine überschaubare Gruppe. Durch die geringe Anzahl an Studierenden ist eine intensive Lehre möglich. Die Studenten kommen von überall und haben unterschiedliche Ausbildungen und Werdegänge – was einen spannenden Wissensaustausch fördert.“

Victoria Wallner aus Gumpoldskirchen

Mein Studiengang bereitet mich nicht nur auf die Projektleitung sondern auch auf die Forschung vor.

Victoria arbeitet aktuell am Projekt MH4HeatStorage mit und beschäftigt sich hauptsächlich mit der Auswertungen von Simulationen und der Dokumentation des Projektes.

Was macht besonders Spaß/ist besonders lehrreich?

Alles ist lehrreich, angefangen von Auswertungen bis hin zur Recherche und Analyse.

„Aber am meisten gefällt mir die Zusammenarbeit mit meinen Arbeitskollegen, denn das Arbeitsklima trägt viel zur Motivation bei.“

Wo siehst du dich in fünf Jahren?

„Bei der Forschung Burgenland natürlich – mit einem motivierten Projektteam und einem eigenen Projekt.“

Lukas Zechner aus Baden

arbeitet im Projekt Peltier Heat Pump mit – es geht dabei um die Erforschung neuer Möglichkeiten zum Heizen und Kühlen in Gebäuden. Viel Spaß machen ihm die unterschiedlichen Arbeitsaufgaben. Auch er kann sich vorstellen, später in der Forschung zu bleiben.

Sandra Amon aus Tulln

Ich habe mich für die FH Burgenland entschieden, weil sie zu den Vorreitern in der Gebäudetechnik gehört.

„Die Ausbildung ist sehr praxisnahe mit sehr kompetenten internen und externen Lektoren.“

Sandra arbeitet am Projekt Low-Ex mit – am Aufbau der TRNSYS-Simulationsumgebung.

In fünf Jahren möchte ich in einem Unternehmen sein, in dem ich mich sowohl persönlich als auch fachlich weiterentwickle, immer neuen Herausforderungen entgegenstehe und von den Besten der Branche lernen kann.

Wir wünschen allen viel Erfolg!

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