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29. April 2016 Christiane Staab

FH Burgenland abroad – das war unser Auslandssemester

Wir haben unsere Studierenden natürlich gerne hier, aber wenn ihr flügge werden wollt, dann stehen wir euch nicht im Weg. Ganz im Gegenteil. Die Kolleginnen im International Office unterstützen nach Kräften, damit eure Auslandsstudien-Erfahrung mindestens so einmalig wird, wie die von Eva Loidl, Martina Stögermayer und Tanja Untersweg.

Das Besondere an diesen Geschichten – die Drei studieren in einem berufsbegleitenden Studiengang und sind eigentlich voll berufstätig. Wie das Auslandssemester trotzdem geklappt hat und was sie erlebt haben, haben sie uns erzählt.

Die FH Burgenland liegt als internationale Hochschule genau richtig im Zentrum von Europa. Internationalisierung ist uns besonders wichtig. Wir bieten unseren Studierenden interkulturelle Lehrveranstaltungen und Sprachvermittlung durch Native Speaker, Auslandsaufenthalte und Berufspraktika in verschiedenen EU Staaten. GaststudentInnen, -professorInnen und -forscherInnen aus den EU- und MOE-Ländern machen unser Campusleben bunt und interkulturell.

Und wer möchte, verbringt ein Semester an einer unserer Partnerhochschulen – wie zum Beispiel Eva Loidl und Martina Stögermayer, die berufsbegleitend im Bachelorstudiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen studieren.

Unser Semester in Schweden

Im fünften Semester entschlossen sie sich ein Erasmus Auslandssemester in Schweden an der Dalarna University zu absolvieren.

Diese Universität liegt in der schönen Region Dalarna und besteht an zwei Standorten: Borlänge und Falun.

Martina ist 27 Jahre alt und arbeitet schon seit sieben Jahren am Flughafen Wien. Ihr wurde ermöglicht eine Bildungskarenz für sechs Monate in Anspruch zu nehmen. Sie stieg somit am 01.03.2016 zurück in die Berufswelt ein.

Eva ist 26 Jahre alt und war auch bereits sechs Jahre in der Berufswelt tätig. Für sie war es nicht so einfach, Beruf und Auslandsstudium zu vereinen. Sie entschied sich dafür, die Auslandserfahrung zu machen und beendete ihr Dienstverhältnis.

Loidl und Stögermayer

Das International Office in Eisenstadt hat uns wirklich sehr gut unterstützt.

„Unsere Betreuerin stattete sogar selbst im Mai 2015 der Partnerhochschule in Falun einen Besuch ab. Nachdem alle Dokumente abgezeichnet waren und die Kurse bestätigt wurden, ging es Ende August 2015 nach Borlänge.“

Studentenleben in Borlänge

„In den Gemeinschaftsküchen im Studentenwohnheim wurde oft gemeinsam gekocht und internationale Dinners veranstaltet. Man lernte Gerichte und Essgewohnheiten aus aller Welt kennen.“

Der Vorteil im Studentenwohnheim zu wohnen, war, dass man immer unter Leuten ist. Es war immer etwas los, man lernte sehr viele verschiedene Kulturen kennen.

Bowling

Bowling mit den neuen Freunden

Uni & Stadt Borlänge

„Die Uni in Borlänge liegt sehr zentral. In der Stadt gibt es genügend Einkaufsmöglichkeiten, ein Schwimmbad, ein Kino, Restaurants, Pubs und den Club Liljan, eine Bibliothek, Wandermöglichkeiten, Romme Alpin (zum Schifahren und Bobfahren). Man kann also alles sehr leicht zu Fuß erreichen oder man besorgt sich ein Fahrrad. Fahrradfahren wird in Schweden großgeschrieben, weshalb wir uns dann auch eines zulegten. Die Entfernung von Borlänge nach Stockholm beträgt ca. 2 Std. mit dem Zug.“

Falun Uni

Unterricht in Schweden

„Wir besuchten insgesamt vier Kurse in Schweden, unter anderem den Kurs „Swedish for Beginners“. Dieser startete gleich zu Beginn des Auslandsemesters und bereitete uns auch sehr viel Spaß. Wir lernten Grundkenntnisse in Schwedisch und auch die Kultur der Schweden wurde uns nähergebracht.“

Falun Bibliothek

Zurück in Österreich

„Seit Mitte Jänner sind wir nun zurück in Österreich. Da leider der Lehrplan in Schweden nicht genau mit dem der FH übereinstimmte, mussten wir vier weitere Prüfungen in Eisenstadt ablegen. Eine Absolvierung eines Auslandssemesters in Schweden ist somit mit großem Aufwand verbunden.“

Jedoch würden wir ein Auslandssemester jedem weiterempfehlen und sind auch dankbar, dass uns die FH Burgenland dies ermöglichte.

 



 

Mein Semester in Italien

Tanja Untersweg studierte bereits im Bachelorstudium IWB an der FH Burgenland. Damals war es kein Auslandsstudium, sondern das Praktikum, das sie – für die FH Burgenland eher unüblich – nach Thailand führte.

Ich arbeitete direkt in Bangkok für ein österreichisches Unternehmen, das sich mit Lagerlogistiksystemen beschäftigte. Kulturell waren die Monate in Bangkok sehr spannend für mich.

Zurück in Österreich lockte ein Angebot der Andritz Hydro in Weiz und Tanja schloss an das abgeschlossene Bachelorstudium auch noch den Master IWB an – auch diesmal berufsbegleitend. Sie spezialisierte sich auf die Themen Marketing & Consumer Insight.

Was das Thema Studium betrifft, ist Tanja eine Spätberufene.

„Nach sechs Jahren, in denen ich mich mit der Idee „Studium“ auseinandergesetzt habe, fiel meine Wahl auf die Fachhochschule Burgenland. Meine Zeit auf der FH Burgenland war eine sehr schöne Zeit, die geprägt war von neuen Freundschaften und Erlebnissen. Das familiäre Ambiente der FH Burgenland hat mir von Beginn an sehr gut gefallen.“

Es geht los

Der Wunsch ein Auslandssemester zu absolvieren, schlummerte schon sehr lange in mir und jetzt kurz vor Studienende habe ich es nun wirklich umgesetzt.

Von September 2015 bis März 2016 studierte Tanja an der Uni Mailand.

Università-Bicocca-Milano

„Das Auslandssemester war eine sehr interessante Zeit, in der ich sehr viele unterschiedliche Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen kennenlernen durfte.

Ich habe mich für Italien entschieden, da ich bereits seit vielen Jahren das Land und die Kultur schätze.“

Akademisch gesehen, war das italienische Phlegma aber nicht immer einfach.

„Manche Abläufe in Italien scheinen zuerst etwas befremdlich – vieles dauert einfach länger, aber mit etwas Geduld und Verständnis funktioniert alles sehr gut.“

Am meisten wird mir die herzliche Lebensart der Italiener fehlen.

Tanja Untersweg

Bevor ich nach Mailand gegangen bin, hatte ich bereits mehrere Sprachkurse über einen längeren Zeitraum besucht.

„Ich habe vor Ort nur an Vorlesungen in italienischer Sprache teilgenommen und dadurch hatte ich eine sehr große Auswahl an interessanten Vorlesungen.“

Neue Freund in Mailand

Lust auf ein Auslandssemester? Das Team des International Office steht euch gern mit Rat und Tat zur Seite.

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