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10. Februar 2016 Christiane Staab

FH Burgenland Love-Stories

Ein kurzer Blick in der Bibliothek, ein Lächeln, ein Kaffee in der Mensa, ein Kuss auf der Studentenparty…

Die Studienzeit ist unvergleichlich, einmalig und stellt die Weichen – bisweilen nicht nur in die berufliche Zukunft. Denn manchmal, inmitten hunderter Lernwilliger, zwischen Seminaren, Prüfungen und Papers, trifft Amors Pfeil ins Schwarze.

5.000 AbsolventInnen, 2.100 Studierende, über 400 LektorInnen und etwa 180 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen – viele, viele Stories. Über lebensverändernde Entscheidungen, zukunftsweisende Entdeckungen, inspirierende Begegnungen, bahnbrechende Karrieren und… die ganz, ganz große Liebe.

Wir stellen euch drei FH Burgenland-Paare vor. Danke fürs Mitmachen und aus dem Nähkästchen plaudern und alles Gute!

 

Seit 15 Jahren Burgenland

Mit 16 Jahren kam die Kärntnerin Irene Huditsch auf Landschulwoche nach Jois ins Burgenland. Und wusste eines damals sicher „Nie, NIE, NIEMALS wieder würde sie ins Burgenland kommen!“ Dass ihr jetziger Ehemann damals nur einen Steinwurf entfernt lebte, hätte sie sich nicht träumen lassen.

Nach der Matura entschied Irene sich für den Studiengang Informationsberufe der FH Burgenland in Eisenstadt, machte ihr Praktikum beim damaligen BKF – Burgenländisches Kabelfernsehen und arbeite auch danach dort. „Ich habe dort viel gelernt, als Kamerafrau, Tontechnikerin, Redakteurin, in der Regie, Disposition und im Archiv gearbeitet.“

Ein Jahr über ihr im selben Studiengang studierte Roman Huditsch – aus Jois! 😉 Durch einen Freund war er auf das Angebot der FH Burgenland aufmerksam geworden.

„Kennengelernt haben wir uns auf einer Studentenparty“, erzählt Roman.

„Da hat er mich noch gar nicht angesprochen, sondern sich nur nach mir erkundigt“, sagt Irene.

Über das gemeinsame Hobby Volleyball kamen sie sich näher. Roman: „Wir sind uns dann öfter am Campus begegnet, haben viel Zeit miteinander verbracht und auch im selben Studentenheim gewohnt.“ Irgendwann funkte es zwischen den beiden. „Roman kann sehr charmant sein – er hat einfach nicht locker gelassen“, schmunzelt Irene. Sie heirateten 2005 und entschieden, den Lebensmittelpunkt nach Eisenstadt zu verlegen.

„Eigentlich haben wir durchs Studium hier Wurzeln gefasst“, sagt Roman – „seit 15 Jahren sind wir jetzt in Eisenstadt“.

Er machte im Berufspraktikum erste Schritte ins Bibliothekswesen. „Während und nach dem Studium habe ich einige Jahre bei einem IT Dienstleister gearbeitet, danach in Wien bei LexisNexis.“

Roman, Irene und Nils Huditsch

Roman, Irene und Nils Huditsch

2007 wurde der gemeinsame Sohn Nils geboren – für Roman auch ein beruflicher Wendepunkt. „Ich saß zu dem Zeitpunkt drei Stunden täglich im Zug – nach Wien und retour. Ich wollte einfach mehr Zeit mit meiner Familie verbringen.“ Seit 2010 leitet er nun die AK-Büchereien Burgenland – „ein Job, um den sich eigentlich Irene initiativ-beworben hatte. Als sie die Zusage erhielt, hatte sie bereits einen anderen Job, also schlug sie mich vor.“ Als „extrem schöne und abwechslungsreiche Aufgabe“ beschreibt Roman seine Arbeit. Neben Eisenstadt ist er auch für die Bibliotheks-Standorte Neusiedl, Pöttsching und Oberwart zuständig.

„Aber meine Frau hat eigentlich die spannendere Karriere“, gibt er sich bescheiden. Als Irene nach der Babypause in ihren Job zurückkehren wollte, musste sie sehr schmerzlich erfahren, dass sich Kind und Karriere in den Augen ihres Arbeitgebers nicht vereinbaren ließen. „Ich hatte Glück, dass damals gerade das Haydnjahr stattfand.“ Im Schloß Esterházy machte sie Kinderführungen, wurde dann von den Zuständigen fürs Marketing entdeckt und schließlich von den Esterházy Betrieben übernommen. Sie leitet den Bereich Tourismus und ist als Mitglied des Esterházy Management Forums auch in strategische Entscheidungen eingebunden.

 

Der Ökolandwirt und die Gesundheitsmanagerin

Wolfgang Binder will Ökolandwirt werden. Seine Eltern betreiben eine 56 ha große Landwirtschaft in Kobersdorf. Angebaut wird momentan Getreide. Wolfgang übernimmt den Betrieb nächstes Jahr und dann möchte er eigene Ideen umsetzen. „Wir haben schon vor 25 Jahren auf Bio umgestellt, aber nachdem ich mich hauptsächlich von regionalen Pflanzen und Produkten ernähre, interessiert mich der Anbau von alternativen Produkten.“

Er experimentierte schon mit Sojabohnen und Süßlupinen, spielt mit dem Gedanken Hanf anzubauen.

„Wichtig ist, auf die Natur zu hören. Wenn man sie lässt, produziert sie optimal!“ ist er überzeugt.

Wichtig ist ihm auch eine abwechslungsreiche Arbeit, die sich nicht nur auf Bürotätigkeiten beschränkt. „Ich habe mir das mit dem Studium Energie- und Umweltmanagement an der FH Burgenland sehr gut überlegt.“ Immerhin war er da schon 32 Jahre alt, hatte davor bei der Burgenländischen Landesregierung und im Planungsunternehmen FOB gearbeitet. Ziel war, sich weiteres technisches Know-how anzueignen, immerhin sollen im Betrieb auch alternative Energiequellen künftig eine größere Rolle spielen. Aber einen Hintergedanken hatte Wolfgang noch.

„Ein Studium bietet neue Möglichkeiten, Bekanntschaften zu schließen. Jemanden, der gleiche Interessen verfolgt, kennenzulernen!“

Wolfgang Binder, Viktoria Laki

Wolfgang Binder, Viktoria Laki

Schon beim Welcome Event in der allerersten Woche fiel ihm die hübsche Viktoria Laki auf. Sie studierte im Bachelorstudiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung und hat sich nach erfolgreichem Abschluss für das Masterstudium Management im Gesundheitswesen entschlossen.

„Wolfgang hat mir eine Freundschaftsanfrage auf Facebook geschickt“, erzählt Viktoria „Ich fand seine Seite ansprechend und dachte, dass es ja legitim ist wenn man an der gleichen FH studiert, sich auf Facebook zu befreunden.“ Einen Freund am Campus, das wollte sie ja eigentlich nicht. Es vergingen einige Monate ohne Kontakt. Dann war es Viktoria, die den nächsten Schritt machte. „Ich ernähre mich gesund und habe auf Wolfgangs Profil immer so tolle selbstgekochte Rezepte gesehen.“ Der Kontakt lief längere Zeit nur über Facebook, dann trafen sie sich zufällig am Campus Pinkafeld, begannen sich öfters zu unterhalten. Nach einigen Treffen im Kaffeehaus und näherem Kennenlernen wurde aus anfänglicher Sympathie mehr.

„Was Wolfi und mich sehr verbindet, sind vor allem die Gespräche miteinander – hier spielt oft Gelerntes aus dem Studium eine Rolle – und die gleichen Interessen. Umwelt und Gesundheit gehören finde ich zusammen. Ich bin der Meinung, dass diese beiden Studiengänge sich optimal ergänzen. Ich bin sehr glücklich, dass wir uns gefunden haben.“

 

Wolfgang Binder und Viktoria Laki bei der Sponsion

Wolfgang Binder und Viktoria Laki bei der Sponsion

 

Zu Zweit durchs Studium

Christopher Haas und Daniela Fleck wichen sich während ihres Studiums IT Infrastruktur Management von Anfang bis Ende nicht von der Seite. „Wir haben uns vor über 11 Jahren beim Fortgehen kennengelernt.“

Was war toll daran, gemeinsam zu studieren?

„Die gegenseitige Unterstützung und vor allem das Verständnis für das, was man macht und warum man es macht. Wir steckten ja beide in derselben Situation.“

„Wir haben auch viel miteinander gelernt. Ich bin der Techniker, Daniela eher die Mathe-Spezialistin“, erzählt Christopher.

Die Gemeinsamkeiten enden aber nicht beim Studium. Beide sind auch – jeder für sich – äußerst erfolgreich als selbstständige Unternehmer tätig.

Christopher mit dem Unternehmen ITC-Haas.at im Bereich Web Design und IT Consulting, wobei er sich auf die Erstellung, Betreuung und Wartung von Online Shop Systemen spezialisiert hat. Daniela mit ihrem EDV Handelsunternehmen ElectronicStore.at, welches sich mit der Fertigung individueller PC Systeme beschäftigt.

Christopher Haas und Daniela Fleck

Christopher Haas und Daniela Fleck

Momentan stehen aber gerade ganz andere Dinge im Vordergrund – in den nächsten Tagen ist es soweit, dann wird das erste gemeinsame Baby den Alltag der beiden bereichern.

„Wir freuen uns schon sehr darauf. Die erste Zeit der Schwangerschaft war nicht einfach – ich konnte nicht an der gemeinsamen Sponsion teilnehmen. Aber es hat sich alles zum Guten gewendet und wir freuen uns schon sehr,“ erzählt Daniela.

Wir wünschen alles Gute!

 

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